Seit Oktober 2014 beliefert EatFirst (ein weiteres Venture aus dem Hause Rocket Internet) in Berlin hungrige Mäuler mit frischem Essen. Das Versprechen: in nur 15 Minuten bekommt man ein gesundes, abwechslungsreiches Essen — eine klare Kampfansage gegen die Lieferdienste dieser Welt. Doch kann EatFirst sein Versprechen auch halten?

Die Auswahl
Jeden Mittag (und seit Neuestem auch abends) stehen einem 2 Gerichte zur Auswahl. Eins mit Fleisch und ein Vegetarisches. Klingt nicht viel, da die Gerichte aber täglich wechseln, ist für genug Abwechslung gesorgt.
Bei meinem Test waren im Angebot: »Fajitas mit Hühnchen und Paprikagemüse« und »Perlgraupenrisotto mit gegrilltem Gemüse«.

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Die Bestellung
Die Bestellung geht einfach. Man wählt das Gericht und die Anzahl aus und kann sich dann aussuchen, ob ein Kundenkonto angelegt werden soll, oder ob man als Gast bestellen möchte. Danach gibt man seinen Kontaktdaten an (Name, Emailadresse und Telefonnummer an) sowie die Lieferadresse und die Zahlart. Bisher kann man per Bankeinzug und Kreditkarte zahlen, was etwas umständlich ist. Eine Zahlung per PayPal wäre deutlich einfacher und schneller.

Die Übergabe
Damit die Fahrer eine Lieferzeit von 15 Minuten einhalten können, muss man bei der Bestellung bestätigen, dass man sich sein Essen selbst am Straßenrand abholt. Der Fahrer ruft dann angeblich rechtzeitig vorher an, dass man sich auf den Weg nach unten machen kann. Der Anruf blieb zwar aus, was aber nicht schlimm war, da ich eh schon unten war. Dafür hat die Lieferung nur ca. 5 Minuten gedauert.

Das Essen
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Zugegeben – zwischen dem Foto auf der Webseite und dem fertigen Essen in der schwarzen Plastikschale sind schon ein paar Unterschiede zu erkennen. Dass man sein Essen auch nicht perfekt angerichtet erwarten kann, sollte auch klar sein. Man erkennt aber alles wieder und hat keinen Brei vor sich.

Das Essen hat genau die richtige Temperatur und ist weder zu kalt noch zu heiß. Alles ist frisch und wirkt nicht so, als wenn es schon irgendwo stundenlang vorbereitet rumstand. Bei den Gewürzen hätte man etwas großzügiger sein können, abgeschmeckt ist das Essen aber gut.

Die Portion ist groß genug, um satt zu werden, und klein genug um nicht ins Fresskoma zu fallen.

Der Preis
Mit 8 € pro Gericht ist man dabei. Im Gegensatz zu normalen Lieferdiensten gibt es keinen Mindestbestellwert oder zusätzliche Lieferkosten. An der Dönerbude oder beim Asia-Imbiss bekommt man sein Essen zwar günstiger, das Preis-Leistungs-Verhältnis bei EatFirst ist aber völlig in Ordnung.

Fazit
EatFirst ist eine gute Alternative zu den gängigen Lieferservices und bringt Abwechslung in das tägliche Mittagessen. Preis und Leistung stimmen. Das Essen ist frisch und wird extrem schnell geliefert.

Webseite: www.eatfirst.de